• Samstag 20.05.
    18:00 Uhr

  • Kassenöffnung: 17:00 Uhr
  • Ort: echaz.Hafen
  • Genre: Interkulturelles Open Air Festival
  • Samstag 20.05.
    18:00 Uhr

  • Kassenöffnung: 17:00 Uhr
  • Ort: echaz.Hafen
  • Genre: Interkulturelles Open Air Festival

inter:Komm! Open-Air-Festival

Das achte interkulturelle Open Air in Reutlingen

Auch zum 8. inter:Komm! Festival haben wir wieder Künstler*innen eingeladen, die Weltmusik spielen im besten Sinne. Weltmusik nicht als reine Folklore, sondern als etwas musikalisch Eigensinniges abseits des Mainstreams, eine Mischung der Stile, die Vertrautes und Ungewohntes gleichermaßen beinhaltet.


Bands (in der Reihenfolge ihres Auftretens):

Kanada
El Flecha Negra
Bassekou Kouyate

Youtube ZSPmh-6-bpg

Youtube uZ-BxEUWHFI

Youtube WIDogmWnTrU

Youtube r2p7c2SNaWo

Youtube tbel4AZL048

Bassekou Kouyate wurde in Garana, einem Dorf am Ufer des Nigers, geboren und wuchs in einem musikalischen Umfeld auf. Seine Mutter war eine begnadete Sängerin, sein Vater einer der besten Ngoni Spieler seiner Zeit. Als Griot (die Kaste der Musiker und Geschichtenerzähler) begann er bereits im frühen Alter Ngoni zu spielen. Die Ngoni ist eines der ältesten Saiteninstrumente Afrika und gilt als „Vorfahre“ der Lauten. Als Jugendlicher zog Bassekou Kouyate dann nach Bamako, wo er dieSängerin Amy Sacko heiratet und mit ihr auf Hochzeiten und Veranstaltungen spielte. Bald lernte er Musiker wie Toumani Diabate oder Ali Farka Toure und begann international Karriere zu machen.Er revolutionierte das Ngoni-Spiel, indem er das Instrument an Verstärker und Effektgeräte anschloss aber immer auch der traditionellen Spielweise treu blieb. 2013 wurde Kouyate vom BBC zum "Best African Artist of the Year" gekürt und der Independent schrieb nach dem Preisträgerkonzert in der Royal Albert Hall in London: "The best rock'n'roll band in the world." 
Alle 5 Alben, die er bislang herausbrachte, waren für mehrere Monate in den Top 10 der World Music Charts Europe (viele davon auf Platz 1) und wurden von der internationalen Presse gefeiert. (e.g. Songlines: Best World Music Artist 2014 )
Der amerikanische Bluesmusiker Taj Mahal sagte über ihn: „Bassekou ist ein Genie und der lebende Beweis dafür, dass der Blues aus Mali kommt“. Damon Albarn lud ihn zweimal zum „Africa Express“ ein und er teilte die mit Künstlern wie Sir Paul McCartney, Joachim Kühn, Taj Mahal oder Ali Farka Toure. Mit seiner „groovigen“ Band Ngoni ba, die aus Ngonis verschiedener Stimmung, diverse Perkussionsinstrumente und der fantastischen Sängerin Amy Sacko besteht, ist er bereits weltweit auf renommierten Festivals (z.B Glastonbury, Roskilde, Fuji Rock Festival, North Sea Jazz Festival) und in Konzerthäusern wie der Elbphilharmonie erfolgreich aufgetreten.

Bei El Flecha Negra (Der Schwarze Pfeil) fließen viele verschiedene Quellen zusammen zu einem großen musikalischen Fluss, der die Hörer mit auf die Reise nimmt. Wild und mitreißend, reich an Geschichten und Eindrücken und mit einem klaren Ziel: Erzeugung von Glücksgefühlen!
Südamerikanische Roots treffen auf Karibische Leichtigkeit, torkelnde Chicha Gitarren auf glasklare Trompeten Sätze. Das Ganze gekrönt vom mehrstimmigen Satzgesang der Musiker die mit feurigen Botschaften und ansteckender, positiver Ausstrahlung auf der Bühne strahlen.
In ihren Songs geht um Wünsche und Träume, um Aufbruch und Reisen. El Flecha Negra plädieren für offene Grenzen, sie feiern die Freiheit sein zu können, wo sie wollen und fordern dieses Recht für alle Menschen ein.
Wer bei den Flecha-Fiestas genau hinhört, erfährt in vielen kleinen Geschichten, was die Jungs zu dem gemacht hat, was sie heute sind: Musiker, mit viel Herz und jeder Menge Pfeilen im Köcher.

Kanada sind Kadir Dogan (Drums und Percussion), Nazim Sabuncu (Saiteninstrumente, Vocals, Samples) und Daniel Erlemann (Sound & Effects) und musizieren Gemeinsam unter dem Namen „Kanada“ seit September 2020. Ihre Musik lässt sich nur schwer kategorisieren, vereinen sie Funk-, Elektro- und Rock-Grooves mit anatolischer Volksmusik. Dann wieder klingen ihre Melodien wie ein Déjà-Vu aus den psychedelischen 1970er Jahren – Erinnerungen an Baba Zula werden wach.
Gekonnt bewegen sich Kanada zwischen den Musikkulturen und definieren so ihre Interpretation von interkulturalität – die sich nicht nur in internationalität zeigt, sondern auch zwischen den verschiedenen Genres und Stilen fluktuiert.